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Orientierung bei einer ernsten Sorge

Sorge wegen Selbstverletzung oder Suizidgedanken

Nimm die Sorge ernst. Du kannst ruhig mit deinem Kind sprechen und gemeinsam Hilfe organisieren. Selbstverletzung bedeutet nicht automatisch Suizidgefahr; Hinweise auf beides verdienen Aufmerksamkeit.

Bei unmittelbarer Gefahr

Wenn sich dein Kind akut etwas antun könnte, bereits schwer verletzt ist oder sein Leben in Gefahr ist, ruf sofort Hilfe.

Was du jetzt tun kannst

  1. Ruhig ansprechen und zuhören

    Sag, was dir aufgefallen ist, hör zu und vermeide Vorwürfe. Du kannst etwa fragen: „Ich mache mir Sorgen um dich. Magst du mir sagen, wie es dir geht?“

  2. Nach der unmittelbaren Gefahr fragen

    Wenn du Suizidgedanken befürchtest, frag offen und ohne Vorwurf danach. Frage auch, ob dein Kind gerade vorhat, sich etwas anzutun. Solche Fragen auszusprechen, löst keine Suizidgedanken aus.

  3. Persönliche Hilfe organisieren

    Bei akuter Gefahr lass dein Kind nach Möglichkeit nicht allein und verständige den Notruf. Auch ohne akute Gefahr ist eine zeitnahe Abklärung durch eine ärztliche oder psychologische Fachperson wichtig.

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Beratung für Österreich:

Diese Seite wird nicht in Echtzeit betreut und ersetzt keine Notfall- oder Krisenberatung.

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