Phishing
Ein Betrugsversuch, bei dem eine Nachricht oder Webseite echt wirken soll, damit jemand Passwörter, Codes, Zahlungsdaten oder andere sensible Informationen eingibt.
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Mimikama Elternhilfe
Kurze Erklärungen zu Begriffen, die in Apps, Chats, Games und unseren Hilfswegen immer wieder vorkommen.
Ein Betrugsversuch, bei dem eine Nachricht oder Webseite echt wirken soll, damit jemand Passwörter, Codes, Zahlungsdaten oder andere sensible Informationen eingibt.
Betrüger versprechen, verlorenes Geld, ein gehacktes Konto oder Kryptowährungen zurückzuholen – verlangen dafür aber selbst Geld oder Zugangsdaten.
Ein englischer Sammelbegriff für Betrugsmaschen. Dazu gehören zum Beispiel gefälschte Gewinnspiele, Fake-Shops, Phishing oder erfundene Hilfsangebote.
Software, die einem Gerät oder Konto schaden, Daten ausspähen oder unerwünschte Änderungen vornehmen kann. Verdächtige Dateien oder Apps sollten nicht weiter geöffnet oder für sensible Logins genutzt werden.
Manipulation, bei der Menschen zu einer Handlung gebracht werden sollen – etwa einen Code weiterzugeben, Geld zu überweisen oder auf einen Link zu klicken. Der Angriff zielt auf Vertrauen, Stress oder Zeitdruck statt nur auf Technik.
Jemand setzt eine Person mit intimen Bildern oder der Drohung damit unter Druck – zum Beispiel um Geld, weitere Bilder oder andere Handlungen zu verlangen.
Eine Person oder ein Konto technisch daran hindern, dich auf dem jeweiligen Dienst wie bisher zu kontaktieren oder mit dir zu interagieren. Was genau blockiert wird, unterscheidet sich von Plattform zu Plattform.
Wiederholtes oder besonders weitreichendes Fertigmachen, Bloßstellen oder Angreifen über digitale Dienste. Dazu können beleidigende Nachrichten, Gerüchte, Bilder oder Ausschluss in Gruppen gehören.
Eine private Nachricht innerhalb einer Plattform, die nicht öffentlich im Feed oder unter einem Beitrag erscheint.
Wenn sich eine Person gezielt das Vertrauen eines Kindes oder Jugendlichen erschleicht, um später Grenzen zu verschieben, sexuelle Kontakte anzubahnen oder das Kind unter Druck zu setzen.
Eine Nachricht, die zum Weiterleiten auffordert – oft mit Versprechen, Druck oder Drohungen. Gerade unter Kindern verbreiten sich solche Nachrichten schnell über Klassen- und Gruppenchats.
Eine Plattform über einen problematischen Beitrag, ein Konto oder Verhalten informieren. Melden und Blockieren sind unterschiedliche Funktionen und können je nach Situation beide sinnvoll sein.
Eine Erlaubnis, die eine App für Funktionen des Geräts bekommt – zum Beispiel für Kamera, Mikrofon, Kontakte oder Standort. Solche Berechtigungen sollten nur aktiviert sein, wenn sie wirklich gebraucht werden.
Eine Funktion von TikTok, mit der ein Elternkonto mit dem Konto eines Jugendlichen verbunden werden kann, um bestimmte Schutz- und Zeiteinstellungen gemeinsam zu verwalten.
Die Zeit, die an Smartphone, Tablet, Computer, Konsole oder Fernseher verbracht wird. Für die Einordnung zählt nicht nur die Zahl der Minuten, sondern auch, was genutzt wird und was dadurch im Alltag zu kurz kommt.
Ein zusätzlicher Code, mit dem Eltern bestimmte Schutz- oder Kontoeinstellungen absichern können. Der Code sollte nicht gemeinsam mit dem normalen Gerätecode des Kindes verwendet werden.
Funktionen einer Plattform oder eines Geräts, mit denen Eltern bestimmte Einstellungen begleiten oder begrenzen können. Welche Einblicke möglich sind, ist je nach Dienst sehr unterschiedlich.
Apples Familienfunktion, über die unter anderem Kinderkonten und bestimmte Kinderschutz- oder Bildschirmzeitfunktionen gemeinsam verwaltet werden können.
Googles System für Kinderkonten und Elternaufsicht. Es kann unter anderem App-Nutzung, Zeitlimits und bestimmte Geräteeinstellungen auf unterstützten Geräten begleiten.
Eine Einstellung, die bestimmte Inhalte ausblenden oder weniger häufig anzeigen soll. Kein Filter erkennt alles zuverlässig, deshalb ersetzt er Gespräche und eigene Prüfung nicht.
Ein Kauf, der innerhalb einer App oder eines Spiels angeboten wird – zum Beispiel für virtuelle Gegenstände, Spielwährung oder Zusatzfunktionen.
Ein Kauf in einem Spiel, bei dem vor dem Bezahlen nicht genau feststeht, welcher virtuelle Gegenstand herauskommt. Solche Mechanismen können zusätzlichen Kaufdruck erzeugen.
Eine Alterskennzeichnung sagt, ab welchem Alter ein Inhalt nach dem jeweiligen System nicht mehr als entwicklungsbeeinträchtigend eingestuft wird. Sie sagt nicht automatisch, ob etwas für jedes Kind dieses Alters gut passt.
Ein Verfahren, mit dem ein Dienst das Alter oder eine Altersgruppe bestätigt oder einschätzt. Je nach Anbieter kann das zum Beispiel über Ausweisdaten, eine Altersschätzung oder andere Nachweise geschehen.
Ein europäisches Alterskennzeichnungssystem für digitale Spiele. Neben Altersstufen gibt es Symbole, die auf bestimmte Inhalte oder Funktionen hinweisen.
Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle vergibt in Deutschland Alterskennzeichen für digitale Spiele. Die Kennzeichen reichen von USK 0 bis USK 18.
Ein besonders realistisch erzeugter oder manipulierter Bild-, Video- oder Audioinhalt, der eine Person etwas sagen oder tun lässt, was so nicht passiert ist.
Eine in eine App eingebaute KI-Funktion, die auf Fragen antwortet oder Inhalte erzeugt. Solche Antworten können falsch, unvollständig oder ungeeignet sein und sollten nicht automatisch als verlässlich gelten.
Ein Bild, Video, Ton oder Text, der ganz oder teilweise mit einem KI-System erzeugt wurde. Nicht jeder KI-Inhalt ist automatisch ein Deepfake.
Jemand anderes bekommt Zugriff auf ein Konto und kann es im Namen der betroffenen Person benutzen. Das kann zum Beispiel nach einem gestohlenen Passwort oder einer gefälschten Anmeldeseite passieren.
Eine aktive Anmeldung eines Kontos auf einem Smartphone, Browser oder anderen Gerät. Nach einem vermuteten Kontozugriff sollten unbekannte Sitzungen geprüft und beendet werden.
Nachrichten werden so verschlüsselt, dass sie grundsätzlich nur auf den beteiligten Geräten gelesen werden können. Der Anbieter kann den Inhalt der Nachricht nicht einfach mitlesen.
Ein Name, unter dem ein Konto auf einer Plattform gefunden oder angesprochen werden kann. Manche Dienste ermöglichen damit Kontakt, ohne die Telefonnummer oder E-Mail-Adresse zu zeigen.
Ein meist kurz gültiger Code, der eine Anmeldung oder Änderung bestätigt. Solche Codes sollten niemals an andere Personen weitergegeben werden, wenn man die Aktion nicht selbst ausgelöst hat.
Beim Anmelden reicht nicht nur das Passwort. Zusätzlich wird ein zweiter Nachweis verlangt, zum Beispiel ein Code aus einer App oder von einem anderen Gerät.
Ein Regelwerk, nach dem eine Plattform entscheidet, welche Inhalte sie dir zeigt. Dabei können zum Beispiel angesehene Videos, Likes oder übersprungene Beiträge eine Rolle spielen.
Eine Video- oder Audioübertragung, die in Echtzeit ausgespielt wird. Anders als bei vorproduzierten Videos kann problematischer Inhalt erscheinen, bevor eine Plattform ihn prüft oder entfernt.
Ein Konto, dessen Beiträge nicht automatisch für alle sichtbar sind. Meist muss die Person neue Follower oder Kontakte zuerst bestätigen.
Kurze Hochformat-Videos, die meist in einem fortlaufenden Feed abgespielt werden. Das nächste Video startet mit wenig Aufwand, wodurch das Aufhören schwerer fallen kann.
Eine Funktion, bei der der aktuelle Standort für eine bestimmte Zeit laufend an andere Personen übermittelt wird.
Eine App darf den Standort des Geräts verwenden oder mit anderen teilen. Je nach Einstellung kann das einmalig, während der Nutzung oder länger geschehen.
Ein Profil oder Konto, dessen Inhalte ganz oder teilweise von Personen gesehen werden können, die nicht ausdrücklich bestätigt wurden. Welche Inhalte öffentlich sind, hängt von der Plattform und den Einstellungen ab.